o sichel des abnehmenden mondes : dein glanz über öd-leeren wassern : o silbersichel, welch ein traumbote : wallet hienieden in deinem milden schein! : kurze atemzüge der blätter : seufzer der blumen aus dem hain : dem meere zugehaucht – nicht singen nicht schrei : nicht klang durchquert das schweigen so weit : von liebe gedrückt und freudenschwer : entschlummert der lebenden volk… : o abnehmende sichel, welch ein traumbote : wallet hienieden in deinem milden schein!

(O falce di luna calante / che brilli su l’acque deserte, / o falce d’argento, qual mèsse di sogni / ondeggia al tuo mite chiarore qua giù! / Aneliti brevi di foglie / sospiri di fiori dal bosco / esalanao al mare: non canto non grido / non suono pe ‚l vasto silenzio va. / Oppresso d’amor, di piacere, / il popol de‘ vivi s’addorme… / O falce calante, qual mèsse di sogni / ondeggia al tuo mite chiarore qua giù!)

nach Gabriele D’ANNUNZIO, Canto Novo, VII (dt. von Helmut Schulze)

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