Uns ist in alten maeren wunders vil geseit

SPRECHER 1: Und dann kommt dieser Satz, den ich niemals verlieren werde… dem ich verfallen bin…
SPRECHER 2: Die Spazierstöcke wiegten sich sanft hin und her wie Seegras.
(Alban Nikolai HERBST: Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen)

Diese 2 sätze im zug vor der abfahrt vom bahnhof Termini und mich erinnern an mein „spazieren“ zum bahnhof hin, bei dem ich an maere mari mers & seas dachte und daran, daß es ihm untersagt ist, dieses wort anders geschrieben zu benutzen, und ich dann im zurückdenken an gestern und seinen besuch überlegte, wie ich dem wohl gedenken könnte, und wie mir nur ein incipit einfiel: „seegras im über/unterschwang“, dem sich nun unverhofft über Aragon der kreis rundet: seegras im über/unterschwang des spazierens auf wellen, die ein nachhall des ins wasser geworfenen echos einer zwar nurmehr erinnerung, die aber dennoch um so mehr ein ver-innern.

Auch und gerade das verstehe ich unter parallalie: das vorweg und nicht hinterher gedachte bild, daß dann im nachhinein als antizipierte antizipation wiedererkannt wird.

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1 Antwort zu

  1. laralia sagt:

    many happy anticipating anticipations …
    oder:
    einen janusköpfigen
    „engel der geschichte“ !

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