beschlossen, getan, erledigt (die fahrt im glühend heißen auto zum 10 km entfernten reisebüro habe ich mir wahrhaftig abringen müssen)! nächsten donnerstag fliege ich nach schönefeld, wie einst mit der interflug in einem sehr kalten winter: zwischen rom und berlin herrschten 40 grad unterschied! ich bin gespannt, wie weit die entfremdung zur konret faß- (beim wiederlesen tendierte das auge zu „freß-„) und sichtbaren „heimat“ fortgeschritten ist, wie sehr ich noch das „deutsche“ (also gesprochene sprache und somit denkmuster verratende redefloskeln, mir nicht mehr alltägliche verhaltensweisen usw.) ertrage. neinein, das sind keine snobistischen attitüden, ich habe meine gründe für solche betrachtungen. sie mögen vielleicht nicht logisch stringent sein, plausibel und dadurch vielleicht doch nachvollziehbar sind sie allemal. da müßte ich einiges von mir erzählen. aber bevor und falls ich das tue, bedarf es wohl einer langen zeit. ich nehme vorerst nur anlauf. immerhin sei gesagt, daß ich seit 19 jahren abwesend und in italien bin (die besuche nicht mitgezählt, der letzte war vor 3 jahren).

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1 Antwort zu

  1. Wir könnten uns eigentlich in Rom auf ein bicchiere Grappa treffen. Ich werd irgendwann nach dem 15.8. mit meinem Jungen nach Olevano zu dem großen (und starrköpfigen Dichter) Gerd-Peter Eigner reisen. Vielleicht ergib sich ja eine Möglichkeit.

    (ANH, mit dem Flieger von der Kölner Produktion ein wenig müde zurück.)

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