die nähe ist
ein weites meer
ich steh’ am rand
schau’ wohl auch zu
und halt’ mich fern
aber laßt mir
die augen
die bilder
die steine
vor meinen füßen
„inciampione del mondo“
die nähe ist
ein weites meer
ich steh’ am rand
schau’ wohl auch zu
und halt’ mich fern
aber laßt mir
die augen
die bilder
die steine
vor meinen füßen
„inciampione del mondo“
immer nenn’ ich’s
„das biologische“
was im frühjahr
sich violettfarben
bärte ansetzt
um die gleichzeitig
grüne blätter sprießen
sprießt es nicht auch
in dir zuweilen?
zur nachtzeit,
wenn lippen sich
berühren – zwar ihre
aber die deinen sind
doch des anderen
den dort du sahst
als du im schlafe
lagst im als du
im schlafe du als
was für ein herz
hätte ich denn
pulsierte es nicht?
ausgereizt
wie beim skat
:
ich passe und
geb‘ ein‘ aus
hohe zeit
dem sein
entsprossen
wie die beine
langgestreckt
auf der mauer
in der sonne
und nickt‘ ich ein
mag sein, ich fiel‘
tief nicht
aber hart
es zweiget ab
was sich entzweien will
und wurzelnd
aus entzweiung
einen stamm
sich dennoch hatt’
erfunden und seiner
selbst im zweifel
noch bedarf
noia immensa
noia unsagbar
noia untrennbar
will weben und
wesen mich lassen
wo sein ich nicht
kann was
alle meine entchen
sonst und überhaupt
in die höh‘
mein verstocktes herz
weiß nichts von wünschen
weder für sich
noch für andere
jeder wunsch zergeht
in den worten
die ihn ausgesprochen
und wird zur
verwünschung
dem himmel
sag‘ ich’s nicht
ich sag’s
der erde
zugewandt
wie
er
doch
noch
fällt
und
z e r p l a t z t
und wasser bleibt
der tropfen