Autorenarchiv: Helmut Schulze

im osten …

im osten spiegelt rot sich der westen wolken am abend es mal cras formulierend

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CELAN ist mitnichten CLEAN

CELAN ist mitnichten CLEAN

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nach wie vor …

nach wie vor dies zirpen – und das männchen der gottes- anbeterin nur noch eine leere hülle leichenblaß am jasmin leergepumpt vergattet seins-enthoben

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dreigeteilte feigen? …

dreigeteilte feigen? niemals! dennoch steht in der küche ein teller voll von solchen

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Adonis – ein kleiner Übersetzungsversuch

1 Dich ruf’ ich an, durch die sich dreht und regt Die gütigste und sanfteste der Sphären, Amors heil’ge Mutter, Tochter des Zeus, Schöne Göttin aus Amathunt und von Kytheren; Dich, deren Stern, d’raus alle Anmut quillt, Nacht auch und … Weiterlesen

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es hat alles seine bewandtnis …

es hat alles seine bewandtnis es bewendet sich was sich nicht bewenden lassen will und kann und so bewend’ ich’s mir sein bewenden hat es allemal damit rubrik: etymologische gedichte

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flirrendes gefieder …

flirrendes gefieder im letzten sonnenstrahl flirrt zwischen baum und kleewies‘ hin und her im winde dann vorm letzten strahl hebt wind sich und es schwirrt und rauscht im laub doch endlich auch ein tag, den du gelebt

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die frauen mäandern …

die frauen mäandern die frauen gehen hin und her die frauen, die wissen wer draußen ihre schritte ihr mäandern, ihr hin und her sich zirkelt und winkelt die frauen, ein hinter den fenstern dort, wo davor im geiste sich spiegelt … Weiterlesen

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Flucht

Felsen und Sand und kein Wasser Sand, den seine Schritte besäen ohne Zahl, bis hin zum Horizont: Er floh, und Niemand, der ihn verfolgte. Zermahlen, erloschen das Geröll vom Wind zernagt das Gestein gespalten vom wechselnden Frost trocken der Wind … Weiterlesen

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stehen drei rosen …

stehen drei rosen am rand des zements sind nur drei rosen deren rot vehemenz blühend umkosen die disteln florenz essenz als wollten die rosen daß unkraut sie kränz‘

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