Autorenarchiv: Helmut Schulze

in der stadt …

in der stadt aus dem fenster blicken und lauschen gegenlicht und widerhall kein echo nur black box für alles

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im schnellschritt er …

im schnellschritt er und mitziehen (kann ja so weit auch nicht sein) „wie weit ist es denn noch?“

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in der fremde …

in der fremde dein spiegelbild als fremdes dir gegenüber seine bierflasche zwischen den schenkeln in der s-bahn spitze deines v-blicks nur nicht schauen ins vorn wo augen im wort kenotaph sich begegnen könnten

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modersprache …

modersprache aushäusig in den rehbergen wo das laub unter den schritten nistet bis hin zum schäfersee wo die weiden wo die… „salice“?, nein dich wollte ich jetzt nicht

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endlich …

endlich am ende das atmen atmen im geist pompa magna es hebt die brust auch noch im sinken sich

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mit zugvögeln in …

mit zugvögeln in der krone wird selbst eine eiche geschwätzig

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unter dem bild …

unter dem bild mit dem zentaur und dem toten hasen im schnee eine scheintote motte auf weißer wand : mich ver- folgt ein toter schein : mir ent- geht was mir nicht fehlt

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totem …

totem zugehörig die form einer eidechse im sonnenlosen treppenhaus steigen ist auch ein hinab scheinbar

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dein weißt du …

dein weißt du wieviel sternlein stehn (nachtschwarz der himmel und mondlos das gewölbe) quengelt keuchend die treppe zum haus hinauf (ins heim sich kehren) kassiopeia wächst dir über den kopf hinaus und schreibt dir ein heimkehrweh vor in einer danach … Weiterlesen

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der kleine finger …

der kleine finger der rechten hand wischt versonnen über den schreibtisch asche hinfort wie sagtest du: unter der eiche ganz hinten die mit dem knie wenn ich mal nicht mehr bin schwarz nun die tischplatte halt! noch ein letztes wischen … Weiterlesen

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