inverno

con le foglie
disperse sui piani
cade il bianco
sulle vallate
e splende
tuttora il giorno
nell’alto raggio del sole
raggiante la festa
che dalle porte
sconfina le città

la calma della natura
il silenzio dei campi
come le menti
degli uomini

e ancora più alte
ecco le differenze
ecco l’alta immagine
di cui si foggia
la natura
anziché di clemenza
come in primavera

25 dicembre 1841
con ossequie
Scardanelli

Winter

Wenn sich das Laub auf Ebnen weit verloren,
So fällt das Weiß herunter auf die Tale,
Doch glänzend ist der Tag vom hohen Sonnenstrahle,
Es glänzt das Fest den Städten aus den Toren.

Es ist die Ruhe der Natur, des Feldes Schweigen
Ist wie des Menschen Geistigkeit, und höher zeigen
Die Unterschiede sich, daß sich zu hohem Bilde
Sich zeiget die Natur, statt mit des Frühlings Milde.

d. 25 Dezember 1841.
Dero
untertänigster
Scardanelli.

Hölderlin

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