ich spüre eine hitze …

ich spüre eine hitze
sentimental verführt zu emmental
jetzt hat er dauernd „wäre“
ich grüße ihn vieltausendmal

er wäre
gern ein kind
in einem feinen westchen
und liefe wie der wind

der ball ist leicht und wäre
nicht mehr als so ein wind
wenn alle seine lieder
dann ausgesungen sind

das weiß die ein- und hehre:
eisen fließet heiß aus erz
und auf den wimpeln
stehet : this is the story of prince eisenherz

Und heilest Gimpelschmerz

lyrisches intermezzo LIII (nach vorgeschriebenen endreimen)

Dieser Beitrag wurde unter lyrisches intermezzo veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu ich spüre eine hitze …

  1. unkonkret, doch nicht abstrakt… …so würde ich die Werke beschreiben. Ich mag die Mischung aus Reim und Moderne, bin da selbst aber eher konservativ – alltagslyrisch…

    Ein schönes Projekt – vielleicht grafisch ein bisschen sperrig, wenn ich mir die Anmerkung erlauben darf.

    Beste Grüße aus dem Panoptikum – Thomas /terrabella.de

    • parallalie sagt:

      wäre das unkonkrete abstrakt, hätte das abstrakte schon wieder keine substanz, und das konkrete verfehlte seinen gegenstand und rutschte in ein abstraktes ab, dem weder das moderne noch das konservative auf die beine helfen kann. ich stelle Sie und mich nach der spontanen äußerung auf die beine: das graphische ist mir nebensächlich und hängt vom blog ab, und Ihr kommentar hat mich sehr gefreut, weil ich so konservativ bin, dankbar zu sein, wenn mich jemand der sache gemäß kommentiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.