Zu: Wilhelm Müller „Gute Nacht“, Strophe 1

Fremd bin ich eingezogen,
Fremd zieh ich wieder aus.
Der Mai war mir gewogen
Mit manchem Blumenstrauß.
Das Mädchen sprach von Liebe,
Die Mutter gar von Eh‘ –
Nun ist die Welt so trübe,
Der Weg gehüllt in Schnee.
wind hatt’ ich mir verbeten
wind wollt’ ich heute nicht
die sonn’ wollt’ ich anbeten
ich stellte mich ins licht
sie sprach mir nicht von liebe
denn bald schon: „und die eh’?“ –
mag sein, die welt sei trübe
den nicht-schnee sieht kein weh
Dieser Beitrag wurde unter lyrik-lyrik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.