Salustius, Über die Götter und die Welt – 7,2

7,2 Unvergänglich, weil man sie [die Welt] neu machen müßte, würde sie denn vergehen: entweder besser oder schlechter oder genauso; oder man gäbe Anlaß zum Chaos. Machte man sie schlechter, wäre derjenige ein Versager, der sie verschlechterte; machte man sie hingegen besser, fehlte es demjenigen an Gewalt, der sie nicht von Anfang an so machte; und machte man sie genauso, vollbrächte er ein vergebliches Werk. Was zum Abschluß das Chaos betrifft, ist es frevelhaft, ihm auch nur Aufmerksamkeit zu schenken.

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