Er: schwirren die gedanken gleich zugvögeln aufgescheucht von frisch gesäter saat?
Ich: irren nur gleich kompaßlosen schiffen auf nimmer endender flut.
Er: und nicht mal trunken deine schiffe, nur hölzern schwer und ungelenk.
Ich: halten ausschau nach piraten, sich kapern zu lassen.
Er: zu lassen?
Ich: so werden’s dann gestohlene gedanken, vergessen irgendwann auf ödem eiland.
Er: das dann ein sturmwind und das abtauen der polkappen zu einem namenlosen vineta macht.
Ich: was man nicht weiß, das sucht man nicht.
Er: und deine gedanken bleiben mir gestohlen.
Ich: auch mir. so bleib’ ich denn gedankenlos.
Er: möcht’ meinen, du seiest nur der ablenkung bedürftig.
Ich: das hast du gut geraten.
Er: und rat’s dir zu.

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