Unheimlich sei Ihm zumut‘, Er sei Seiner selbst so völlig entzogen, sobald auch nur eine schwalbe auf Ihn zusegele, als wolle sie Ihm die grad Seinem mund entschlüpfte wortmücke vor der nase wegschnappen.
Ich: Ültjes!
Er: Wie?
Ich: Ültjes!
Er: Wie?
Ich: Üs üst nüch kün müstür vüm hümmül güfüllün!
Er: Achso! dürüm!
Ich: Nein! döner!
Er: Blödmann!
Ich: Hunger?
Darauf pfiffen wir uns einen bigmac rein. Es lebe Amerika! Beim schlendern durch die straßen und parks jenseits von gut und böse mußte Er wieder an die schwalben denken: Er habe irgendwo gelesen, daß irgendein volk schwalbennester als delikatesse ansehe. Ich sah ihn nickend an.
Er: Laß uns weitergehen: da drüben aus dem restaurant stinkt’s rüber!
Ich: Dürüm!
Er: Hü!

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6 Antworten zu

  1. Kur Gast sagt:

    schwabennester. manche völker betrachten schwabennester als delikatesse. zu kolonialzeiten waren bei manchen völkern des südens einiges truppenkontigente daher besonder beliebt.

    • parallalie sagt:

      Ich versuche gerade, mir die schwaben in ihren nestern vorzustellen: sie schwäbeln, statt zu schnäbeln (glaub‘ ich).
      Beim nachschlagen dann tatsächlich zuerst die „Schwabennester“ gesucht.

      „Indische Vogelnester, eßbare ‚Schwalbennester‘, von den süd- und ostasiat. Salanganen aus ihrem erhärtenden Speichel erbaute Nester, die beim Kochen zu einer Gallerte aufquellen und bes. in China als kräftigende Leckerbissen geschätzt werden.“ (Brockhaus)

    • suna sagt:

      oh ja, glitschige erinnerung an hongkong. ich sollte das bird’s nest probieren und ich dachte, das hieße eben so. eine durchwegs schleimige angelegenheit…

  2. Kur Gast sagt:

    beruhigend zu wissen, daß die kaiserliche deutsche präsenz in china die örtliche gastronomische kultur substantiell erweiterte.

    schwäbischer speichel. klingt delikat.

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